Digitale Medien

Fokussierung an der Universität Dortmund

Simulationssoftware PENDEL

Handelsübliches Newton-Penden mit 5 Kugeln

Mit meiner Abordnung an die UniDO (1990-94) wandte sich der Blick eines ursprüngliche an der Universität Düsseldorf vorbereiteten Dissertationsvorhabens vom Programmieren zu einer mehr mathematikdidaktischen Fragestellung, die ich unter Einsatz einer Software als Forschungs-Werkzeug untersucht habe.

Mit Hilfe der am Dortmunder Institut entwickelten Simulations-Software PENDEL ließ sich das Newton-Pendel (normalerweise mit nur fünf Impulskugeln) für eine beliebige Anzahl von 1-10 Kugeln modellieren. Diese Software habe ich für die Erforschung von arithmetischen Vorkenntnissen von Schulanfängern eingesetzt (s. Publikationen, Monographien 1994, Zeitschriftenaufsätze 1994, 1995).

Vielfalt der Fragestellungen am Newton-Pendel mit variabler Kugelanzahl

Das Programm war nicht als kommerzielles Produkt erhältlich. Es war es aber bereits ein Beispiel für die Kategorie Simulation, die mathematisch und mathematikdidaktisch gehaltvoll war (siehe nebenstehende Fragestellungen) und bis heute in der Angebots-Palette verfügbarer Software/Apps für die Grundschule kaum zu finden ist.

Exemplarische Quellen:

  • Krauthausen, G. (1995): »A pendulum is to swing« – Ein Beitrag zu einem »anderen« Software-Design für die Grundschule. Journal für Mathematik-Didaktik, H. 3/4, S. 263-298
  • Krauthausen, G. (1994): Mathematik-treiben im ganzheitlichen Sachkontext: Schulanfänger erkunden Zahlbeziehungen. Computer und Unterricht, H. 15, S. 19-23
  • Krauthausen, G. (1994): Kognitives Werkzeug »Computer« – Ein Simulationsprogramm als Beispiel eines alternativen Software-Konzeptes für die Grundschule. Computer und Unterricht, H. 15, S. 60-63