Gemeinsam mit Lehrpersonen verschiedener Schulen in Deutschland, den Niederlanden, Polen und Tschechien wurden mathematische Lernumgebungen konzipiert und im Unterricht erprobt. Die Video-dokumentierten Unterrichtsstunden wurden analysiert und daraufhin ausgewertet, inwiefern eine natürliche Differenzierung ermöglicht und realisiert wurde. Zugleich war es dabei Ziel des Projekts, das Konzept der natürlichen Differenzierung begrifflich-theoretisch zu schärfen.
Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:
- Dr. Maarten Dolk, Freudenthal-Institut Universität Utrecht/Niederlande
- Dr. Alena Hospesova, Universität Ceske Budejovice/Tschechien
- Prof. Dr. Günter Krauthausen, Universität Hamburg/Deutschland
- Prof. Dr. Petra Scherer, Universität Bielefeld/Deutschland
- Dr. Ewa Swoboda, Universität Rzeszow/Polen
- Dr. Marie Ticha und Dr. Filip Roubicek, Universität Prag/Tschechien
Beteiligte und kooperierende Schulen:
- Grundschule Wüsten, Bad Salzuflen/Deutschland
- Schule An der Isebek, Hamburg/Deutschland
- Charter School No. 1, Rzeszow/Polen
- Základni Skola, Ceske Krumlov/Tschechien
- Základni Skola, Uhelne Prag/Tschechien
Die Ergebnisse der deutschsprachigen Projektgruppe wurden (inzwischen in 3. Auflage) publiziert in dem Band:
Krauthausen, G./Scherer, P. (2022, 4. Aufl.):
Natürliche Differenzierung im Mathematikunterricht – Konzepte und Praxisbeispiele aus der Grundschule.
Das Projekt wurde bewilligt für den Zeitraum 1.10.2008 bis 30.09.2010 und gefördert im Rahmen des Comenius-Programms LLL (LifeLongLearning) unter der Nummer 142453-LLP-1-2008-1-PL-COMENIUS-CMP.
